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13 TZAMETI
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Festival-Erfolge und Kinoverwertung haben bekanntlich nicht unbedingt etwas miteinander zu tun. Dafür ist „13 Tzameti“ ein gutes Beispiel. Der Film von Gela Babluani gewann beim Sundance Film Festival und wurde als bestes Debüt in Venedig ausgezeichnet, kommt aber erst drei Jahre nach der Premiere mit kleiner Kopienzahl ins deutsche Kino. Dabei hat der Noir-Thriller eine packende Geschichte und fährt ein Figuren-Tableau auf, das einen schaudern lässt. Dem Kinogänger wird der Stoff womöglich schon bald wiederbegegnen. Es gibt Pläne für ein Remake in den USA.
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(O.m.d.U.)
Frankreich 2007 - 90 Min.; ab 18; Regie: Géla Babluani; Darsteller: Georges Babluani, Aurélien Recoing, Pascal Bongard, Fred Ulysse, Philippe Passon, Vania Vilers, Christophe Vandevelde, Olga Legrand, Augustin Legran. www.13-tzameti.de www.imdb.com |
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Mühsam hält sich der in Frankreich lebende Immigrant Sebastien mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Derzeit ist er für Mr. Godon mit Dachdeckerarbeiten beschäftigt. Godon ist drogensüchtig. Da wird Sebastien durch Zufall Zeuge eines Gesprächs, bei dem es um einen Brief an Godon geht, mit dem Geldprobleme gelöst werden könnten. Jetzt stirbt Godon an einer Überdosis Morphium. Sebastien fällt der ominöse Brief in die Hände, und da damit eventuell viel Geld zu machen ist, geht der junge Mann der in dem Schreiben vorgezeichneten Spur nach. Aber was für ein Mysterium, was für ein Irrweg, was für eine Falle, aus der es kein Entrinnen mehr gibt! Gefährlicheres, Brutaleres, Tödlicheres als das, was nun geschieht, gibt es wirklich nicht. Allerdings auch nichts Spannenderes. Ob am Ende Geld herausspringt und ob Sebastien dies alles überstehen kann, bleibt sehr die Frage. Mehr über die Handlung zu sagen wäre in diesem Falle unfair. Aber soviel: Die Erfindung der Geschichte, der sich ständig steigernde suspense, die ausgesuchten Typen, die elegante Schwarz/weiß-Fotografie, die gewandte Inszenierung, die dezente Schauspielerführung und Darstellung, der logische, unentrinnbare Ausgang, sie sind von beachtlicher Qualität. Ein film noir, ein wahrlich schwarzer Film, wie er im Buche steht. Aber auch ein absolut außergewöhnlicher Film. |
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