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Marion verbringt mit ihrem New Yorker Boyfriend 48 Stunden in Paris. Für den Neurotiker eine Tortur in Sodom und Gomorrha. Nicht nur, dass Marions 68er-Eltern ihn mit Anzüglichkeiten piesacken, die Mutter platzt auch noch ins Liebesspiel hinein, und darüber hinaus machen sich Marions lüsterne Ex-Lover vor seinen Augen an die Geliebte heran.
Witzige Culture-Clash (Romantik-)Komödie um einen Amerikaner in Paris, mit der Schauspielerin July Delpy ihr Regiedebüt abliefert, für das sie auch die amüsanten Dialoge und die Musik schrieb. Der charmante Spaß funktioniert auch dank der gelungenen Performance von Adam Goldberg, der den kulturgeschockten und eifersüchtigen Amerikaner gibt. |
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| Ein Pointen-Feuerwerk von der ersten bis zur letzten Minute. ...eine spritzige Komödie über die Liebe, mit viel französischem Charme. 3SAT Wie ein früher Woody Allen. "...eine hinreißende Komödie um die kulturellen Eigenheiten von Amerikanern und Franzosen.“ "... eine herrlich obszöne Pärchen-Komödie. |
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Komödie
(Deux jours à Paris) Deutschland / Frankreich 2006 - 96 Min.; ab 12; Regie, Musik und Buch: Julie Delpy; Darsteller: Julie Delpy (Marion), Adam Goldberg (Jack), Daniel Brühl (Lukas), Marie Pillet (Anna), Albert Delpy (Jeannot), Aleksia Landeau (Rose), Adan Jodorowsky (Mathieu), Alex Nahon (Manu). www.2tage-paris.de (incl. dt. Trailer) www.imdb.com |
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Nach einem vermurksten Liebesurlaub in Venedig hat dieser Amerikaner in Paris nichts zu lachen. Seine französische Freundin, deren 68er-Eltern, diverse Ex-Lover und rassistische Taxifahrer sowie dubiose Delikatessen machen ihm das Leben schwer. Julie Delpy schrieb 90 Prozent der Dialoge, ein in seiner (auch sprachlichen) Hilflosigkeit und Eifersucht urkomischer Adam Goldberg steuerte einige Lines dazu - Lacher garantiert. Der Kulturschock ist groß und die Kondome zu klein ("Ist das ein Kondom in Kindergröße? Machen die wirklich Kondome für Kinder?"), das Bestellen eines Burgers gerät zur Blamage. Und dass Marion ihre Liebhaber gerne nackt fotografiert mit einem Luftballon am mit Schleifchen geschmückten Penis, lässt den Mann an französischer Lebens- und Liebessart verzweifeln. Es wimmelt nur so von moralfreien Menschen in dieser Komödie der Missverständnisse, selbst die Klempner fummeln im Dienst. Ein Family-&-Friends-Projekt, in dem Delpys Eltern auch die Filmeltern mimen und in dem jeder spinnt, wie Daniel Brühl in einem Mini-Auftritt als politischer Aktivist, der sich für eine Märchenfee hält und einen Fast-Food-Laden abfackelt. Das ironische Spiel mit Klischees und Vorurteilen, die witzigen Pointen, die kleinen gemeinen Sticheleien, einfach alles ist gelungen. Männer, Frauen, Amerikaner und vor allem die Franzosen, die am liebsten über Sex, übers Fressen und Politik reden, kriegen ihr Fett ab, eine von Trieben gesteuerte Mischpoke ohne jegliche Scham. Das merkwürdige Verhalten sexbesessener Pariser zur Paarungszeit, für den armen Ami ein Horrortrip, für das Publikum ein ultimatives Vergnügen. mk. |
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