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Noch ist die junge Jane Austen nicht die Autorin, die sie einmal werden wird, nicht die abgesicherte Ehefrau, die sie im England des 18. Jahrhunderts werden muss. Obwohl ihre Familie verarmt ist, schlägt sie lukrative Angebote von Langweilern aus. Als sie aber Tom Lefroy kennen lernt, entdeckt sie die Liebe. Doch mehr als seine arrogante Schale erweist sich seine eigene finanzielle Abhängigkeit als Hindernis. Einer dieser selten-schönen, perfekten Filme für Herz und Geist. Elegant und geschliffen, dazu voller Emotionen, die sogar Männeraugen feucht machen können. Humor, Verzweiflung, Trauer und Wortwitz über das Scheitern einer unmöglichen Liebe. Als wäre es ein von ihr selbst geschriebener Roman, entfaltet sich das Werden der englischen Schriftstellerin Jane Austen (1775 bis 1817). Dem Fest der Worte ebenbürtig zeigt sich die Bildsprache. Ein wunderschöner Film, der Lust auch auf die Romane Jane Austens weckt.
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(Becoming Jane);
Drama; FBW-Prädikat: Besonders wertvoll; GB/USA 2007 - 120 Min.; ab 6; Regie: Julian Jarrold; Darsteller: Anne Hathaway, James McAvoy, Julie Walters, James Cromwell, Maggie Smith, Joe Anderson, Lucy Cohu, Laurence Fox. Homepage (english) Wikipedia (Geliebte Jane) Wikipedia (Jane Austen) www.imdb.com |
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1161. FBW-Sitzung vom 1.8.2007 Bei diesem bemerkenswerten Film über die Pfarrerstochter Jane Austen (1775 bis 1817) handelt es sich um eine geschickte Kompilation der Austen-Romane. Wie eine Folie sind sie in die Handlung eingezogen, bleiben den Film über immer präsent. Jane Austens Leben wird so erzählt, als hätte sie selbst einen Roman über sich geschrieben. Das ist klug, witzig, reizvoll und wunderschön. Zwar basiert der Film überwiegend auf verbürgte Fakten, aber ein Teil des Drehbuches selbst ist Fiktion, möglicherweise auch Spekulation. Der Geschichte aber tut dies keinen Abbruch, weil die Wahrhaftigkeit, also, dass es so gewesen könnte, in jeder Einstellung frei von Zweifeln ist. Deutliche Bezüge zu „Shakespeare in Love“ sind unübersehbar, wodurch deutlich wird, welche enorme Bedeutung das literarische Werk und auch die Person Jane Austen für die Briten hat. „Geliebte Jane“ - schöner ist der englische Originaltitel „Becoming Jane“ - glänzt mit einer Filmschrift, die elegant zu nennen ein bescheiden englisches Kompliment wäre. „Geliebte Jane“ ist ein Kinoerlebnis, das die breite Landwand füllt und jedes Herz, das zu schlagen noch imstande ist. Das Urteil der FBW-Jury konnte daher nur einstimmig lauten: Besonders wertvoll |
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