(Så som i himmelen)
Komödie/Drama;
Schweden 2004 - 125 Min.; ab 12;
Regie: Kay Pollak;
Darsteller: Michael Nyqvist (Daniel Dareus),
Frida Hallgren (Lena),
Helen Sjöholm (Gabriella),
Lennart Jähkel (Arne),
Ingela Olsson (Inger),
Niklas Falk (Stig),
Per Morberg (Conny).

www.wie-im-himmel-derfilm.de


www.sf.se/sites/sasomihimmelen


www.imdb.com

Trailer (deutsch)
"Grandioses Gefühlskino aus Schweden!" epd Film

Sein Körper hält den Anforderungen des internationalen Musikbetriebs nicht mehr stand: Mitten in einem Sinfoniekonzert erleidet der Stardirigent Daniel Dareus (Michael Nyqvist) einen schweren Herzinfarkt. Seine Lebensspanne, so die Prognose der Ärzte, ist begrenzt. Daniel zieht sich zurück, in einen kleinen nordschwedischen Ort. Dessen Bewohner wissen zwar um die Prominenz ihres neuen Mitbürgers. Sie wissen aber nicht, dass Daniel jener kleine Junge mit der Geige ist, der einst das Dorf verließ, weil er von seinen Mitschülern gequält wurde, vor allem von dem brutalen Conny. Eher widerwillig übernimmt Daniel die Leitung des kleinen Kirchenchores und die damit verbundene Kantorenstelle. Seine besondere Methode, jedes Mitglied des Chors ernst zu nehmen und seinen je individuellen Ton herauszufinden, setzt ungeahnte Energien frei und verleiht den Sängerinnen und Sängern ein bislang unbekanntes Selbstwertgefühl.
Wie ein Katalysator setzt Daniel mit seiner Arbeit gruppendynamische Prozesse in Gang. Gefühle werden geäußert, verdrängte Wahrheiten ausgesprochen. Und auch Daniel selbst kann sich dem letztlich nicht entziehen, vor allem nicht den Gefühlen der jungen Lena.
Der schwedische Regisseur Kay Pollak hat, nach 18 Jahren Kinoabstinenz, mit Wie im Himmel ein grandioses Stück Gefühlskino inszeniert. Vor der Kulisse einer Landschaft von karger Schönheit entfaltet er eine comédie humaine, ein Panorama menschlicher Leidenschaften und Schwächen, aber auch liebenswürdiger Skurrilitäten.
Wie im Himmel lässt die Utopie von der völkerverbindenen Kraft der Musik für einen Moment Wirklichkeit werden. Mit viel Liebe für seine Figuren erzählt Regisseur Kay Pollak eine Kinogeschichte, so schön, wie sie das Leben niemals schreiben kann. Vielleicht kommt man nicht als besserer Mensch aus der Vorstellung – zumindest aber mit dem Wunsch, sofort einem Chor beizutreten.