KiKa-Star Lotte kann auch in ihrem ersten Kinofilm überzeugen. Die Abenteuer der pfiffigen Hundedame strotzen nur so vor Witz und Fantasie, sind dabei aber immer kindgerecht. Hier wird das kindliche Auge nicht über- und der Verstand nicht unterfordert. Ein fröhlicher Trickfilmspaß für das junge Kinopublikum bis ca. acht Jahren. Wer „Peterson und Findus“ mag, der sollte auch an „Lotte“ seinen Spaß haben.

Ein ebenso kurzweiliger wie humorvoller Zeichentrickfilm, der durch die liebevoll gestalteten Tierfiguren für sich einnimmt und immer wieder mit originellen Einfällen aufwartet.
film-dienst
Kinderfilm;
Estland / Lettland 2006 - 81 Min.; ab 0;
Regie: Heiki Ernits, Janno Põldma;
Darsteller:
(Stimmen) Jodie Blank, Simon Illig, Stefan Staudinger, Ilja Richter.


www.lotte-film.com

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Sechs Millionen Fellhaare einzeln animiert, zwölf Computerkünstler, die ausschließlich die Spiegeleffekte in der finalen Actionszene programmiert haben – so was sucht man hier vergeblich. Gegen die Hightech-Gigantomanie von Pixar & Co. nimmt sich dieser Film aus wie das naive Gekritzel eines Grundschülers. In Sachen Einfallsreichtum, Charme und Mut zur Kauzigkeit könnten die Hollywood-Profis von unseren estnischen Nachbarn und ihrem wundersamen Sammelsurium aus Minigeschichten, in denen Frösche Hosen fressen, Fische von Tränen Kopfschmerzen kriegen und Hunde in Koffern leben, allerdings noch einiges lernen.
Schauplatz des Films ist ein kleines Dorf irgendwo in Europa, in dem Hunde, Katzen, Karnickel und andere Viecher friedlich zusammenleben. Die Erwachsenen erfinden rund um die Uhr die seltsamsten Dinge, die Kinder (wie das muntere Hundemädchen Lotte und der brave Kater Bruno) staunen dagegen über die Magie des Alltäglichen – und träumen von einem Judoturnier im fernen Japan.