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Als Danny Oceans Mentor vom skrupellosen Vegas-Player Willy Bank aus einem lukrativen Geschäft gedrängt wird, plant Oceans Team eine Strafaktion. Banks neues Luxuscasino soll bei der Eröffnung finanziell ausbluten und in der Reputation ruiniert werden, gleichzeitig Banks größter Schatz, ein Diamantencollier, den Besitzer wechseln. Ein riskante Aktion, die an Nerven und Ressourcen aller Beteiligten geht. Mit Al Pacino als VIP-Bonus geht Steven Soderberghs Räubermärchen in die dritte Runde. Nach dem Europa-Ausflug im Vorgänger kommt mit der Reunion in Vegas auch das Casinoknacken nach komplexem Masterplan zurück. Während jede Figur ihren Auftritt erhält, präsentiert sich der Film mit verspielter Leichtigkeit, setzt dabei auf dezentes, aber konstantes Lächeln, statt verkrampft große Gags zu produzieren.
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Krimi;
USA 2007 - 122 Min.; ab 12; Regie: Steven Soderbergh; Darsteller: George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon, Andy Garcia, Don Cheadle, Ellen Barkin, Al Pacino. Homepage (incl. Trailer) Trailer (english) www.imdb.com |
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Inzwischen sind Steven Soderbergh und sein Schauspielerensemble genauso gut eingespielt wie Danny Ocean und seine Kumpanen. Wie der Meisterdieb mit einer souveränen Gelassenheit seinen Coup vorbereit, sodass man nie ernsthaft daran zweifelt, dass das tollkühne Vorhaben auch gelingt,so inszeniert nun auch der Regisseur diesen Genrefilme, der so entspannt und perfekt daherkommt als wäre er ein Klassiker von Howard Hawks. Man merkt, dass es sich alle Schauspieler so entspannt in ihren Rollen eingerichtet haben, sodass sie völlig natürlich agieren können Nur Al Pacino gibt den skrupellosen Casino Besitzer Willy Bank als eine Karikatur (was ja auch schon alleine der groteske Name andeutet), aber genau solch einen Bilderbuch-Bösewicht braucht die Geschichte auch, damit sie trotz all der Abschweifungen und hochkomplizierten Verwicklungen bis zum Schluss ihren großen Spannungsbogen aufrecht erhält. „Geht es nicht noch ein wenig komplizierter?“, wird Danny Ocean einmal im Film gefragt, und dieser Herausforderung haben sich offensichtlich auch die Drehbuchautoren Brian Koppelmann und David Levien gestellt. Wie schon in den vorherigen „Ocean“-Filmen wird hier die Genre-Konvention von den genau ausbaldowerten Einbruchsplänen und Täuschungsmanövern, die scheitern, um dann von Strategien abgelöst zu werden, die noch komplexer und gewagter sind, auf die Spitze getrieben. Aber jetzt hat Soderbergh es nicht mehr nötig, sie ernsthaft und mit einem immer etwas leicht angeberisch wirkenden Stolz auf die eigene Raffinesse vorzuführen. Statt dessen gibt er dem Film einen selbstironischen, komödiantischen Dreh, der ihm sehr gut bekommt. Danny Ocean und seine Gang haben sich nun endgültig zu edlen Gaunern gewandelt, die sich nicht selbst bereichern, sondern dem Freund Reuben die Würde wiedergeben und dem Schurken eins auswischen wollen. Dies tun sie, indem sie einem Hotelprüfer die Luft verpesten oder ein kleines Erdbeben auslösen, mit dem sie den Überwachungscomputer des Casinos lahm legen. Beides wird mit der gleichen Professionalität ausgeführt und führt zu komischen Resultaten. Auf sanfte Weise witzig ist der Film in vielen, vielen Details. Man kann es auch nur bewundern, wie Soderbergh und Matt Damon aus einem uralten Trick wie einer angeklebten großen Nase noch einige schöne Lacher herausholen können. Besonders positiv fälltauch auf, dass Soderbergh völlig auf Gewaltszenen verzichtet und einen geradezu liebevollen Film über Freundschaft in der Form eines Caper-Movies in die Kinos schmuggelt. Sogar dem leidgeprüften Hotelprüfer gönnt er am Schluss noch seinen Jackpot. |
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