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| Gut konstruierter, vorzüglich besetzter Thriller, der bekannte Genremuster unterhaltsam und solide umsetzt. film-dienst |
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Es ist ruhig geworden um den Gerichts-Thriller klassischer Prägung. Regisseur Gregory Hoblit, dessen Film Zwielicht wahrlich zu den Highlights des Genres gezählt werden darf, probt die Revitalisierung. Altmeister Anthony Hopkins und Hollywoods Jungstar Ryan Gosling liefern sich in Das perfekte Verbrechen ein packendes Psycho-Duell, das sich jedoch zumeist außerhalb des eigentlichen Gerichtssaales abspielt. Die mitunter etwas zu betuliche Inszenierung im Stile bekannter amerikanischer TV-Serien fällt dabei kaum ins Gewicht.
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(Fracture)
Krimi; USA 2007 - 113 Min.; ab 12; Regie: Gregory Hoblit; Darsteller: Anthony Hopkins, Ryan Gosling, David Strathairn, Billy Burke, Rosamund Pike, Embeth Davidtz, Cliff Curtis, Fiona Shaw. Homepage (incl. Trailer) Trailer (english) www.imdb.com |
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Ted Crawford hat eine wesentlich jüngere Frau. Dass das in seinem Falle nicht ganz unproblematisch ist, merkt er, als sie ihn betrügt. Er wird das nicht hinnehmen und schießt auf sie. Unter den Ermittlern ist auch Detective Nunally. Entsetzt stellt dieser fest, dass die Angeschossene seine Geliebte ist, deren genaue Identität er jedoch nicht kannte. Dieser Umstand lässt ihn in ein tödliches Dilemma geraten. Crawford gesteht. Das scheint dem Bezirksstaatsanwaltgehilfen Beachum die Strafverfolgung leicht zu machen, und das trifft sich gut, weil er sich mit einem Bein bereits in einer neuen (privaten) Stellung befindet und zudem ein Auge auf eine attraktive Anwältin geworfen hat. Doch die Vermutung, dass die Verfolgung Crawfords wegen des Geständnisses ein Kinderspiel sein würde, erweist sich schnell als Trugschluss. Denn der Täter ist ein redegewandter und auch undurchschaubarer Dialektiker, der sich windet und Fallen stellt, so dass vor Gericht der Freispruch näher liegt als die Bestrafung. Aber der inzwischen wegen Unfähigkeit freigestellte Beachum denkt nicht daran aufzugeben. Und eine kleine Schwäche hat doch jede Sache, auch wenn sie sich noch so hieb- und stichfest darstellt. Beachum sucht von dieser allgemeinen Erkenntnis zu profitieren. Ein Thriller, der nicht den einfachen Schemata seines Genres folgt, sondern, auf ein entsprechendes Drehbuch, geschickte Dialoge und eine ausgesuchte Regie gestützt, sich etwas gewundener, mysteriöser, intellektueller und überraschender gibt. Bei der Unmenge an Krimis ist das nicht leicht aber hier doch weitgehend gelungen. Die beiden Hauptstützen sind dabei die Darsteller, erstens der Oscar-Preisträger Antony Hopkins und zweitens der Oscar-Nominierte Ryan Gosling. Hopkins gibt den gewieften, seine Karten nie ganz aufdeckenden, sich in jeder Situation souverän gebenden Straftäter mit einer Überzeugung, wie er sie in jeder seiner Rollen an den Tag legt. Im Grunde darf (und will) kein Kino-Fan einen Film mit Hopkins versäumen. Gosling, aktiv und zuweilen sogar hektisch zwischen den beiden ihn charakterisierenden und von ihm angestrebten Polen hin- und herlavierend, liefert ebenfalls eine beachtenswerte Leistung ab. |
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