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OSCAR® Nominierungen 2007
6 Nominierungen für "Die Queen" 23. Januar 2007 - Der weltweite Erfolg von "Die Queen" setzt sich auch bei den Oscar®-Nominierungen fort. Stephen Frears Meisterwerk wurde in Los Angeles gerade für sechs der begehrten Trophäen ausgewählt, darunter alle wichtigen Kategorien: Bester Film "Die Queen" wurde bereits weltweit mit einem Preisregen überschüttet, u.a. erhielt Helen Mirren für ihre schauspielerische Leistung einen Golden Globe und den Coppa Volpi in Venedig - zwei der wichtigsten Filmpreise. Auch die amerikanischen Kritiker sind sich über ihre schauspielerische Leistung in "Die Queen" einig. So wählten die Los Angeles Film Critics Association, das National Board of Review, die San Francisco und die New York Film Critics Helen Mirren zur Besten Schauspielerin 2006. |
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Nach dem Unfalltod von Lady Di in einem Pariser Tunnel befand sich die britische Monarchie 1997 in erheblichen Schwierigkeiten. Mit „Die Queen“ rollt Stephen Frears dieses Kapitel jüngerer Geschichte nun auf und versucht zu erklären, warum Queen Elizabeth II. so lange zögerte, der trauernden Öffentlichkeit ihre Anteilnahme zu zeigen und beinah den Draht zu ihrem Volk verlor. Das Ergebnis ist eine fesselnde Charakterstudie, die eine feine Balance zwischen ernsten und sarkastisch amüsanten Momenten findet. Herausragend ist dabei vor allem Helen Mirren in der Rolle der Queen, die zwischen Tradition und den Erfordernissen der modernen Mediengesellschaft in einen Zwiespalt gerät. Während die Britin dafür in Venedig hoch verdient den Preis als beste Darstellerin erhielt, wurde Drehbuchautor Peter Morgan für sein brillantes Drehbuch ausgezeichnet. |
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| Mit viel Humor und Respekt malt sich Stephen Frears die damaligen Tage im Palast aus, während Helen Mirren einen nicht zu übertreffenden Auftritt als Königin hinlegt. Hervorragend. KulturSPIEGEL Mit sensationellen Leistungen vor und hinter der Kamera gerät ‘The Queen’ zum geradlinigen Meisterwerk... Regisseur Stephen Frears läuft zu Höchstform auf, findet stets die Balance zwischen inszenatorischen Finessen und angebrachter Zurückhaltung, zwischen Drama und feinem Humor. Vor allem ist es aber Helen Mirren, die uneitel und nuanciert eine Leistung abliefert, an der sich fortan die Besten messen müssen. ‘The Queen’ ist ein Werk für die Ewigkeit. Filmecho Stephen Frears zeigt grandios, wie Tradition und Moderne, britische Zurückhaltung und aggressive Massenmedien aufeinander prallen. filmdemnächst Modernes Königsdrama, intelligent verfasst, behutsam inszeniert und kongenial besetzt... |
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Historienfilm;
GB 2006 - 97 Min.; ab 12; Regie: Stephen Frears; Darsteller: Helen Mirren (Queen Elizabeth II), Michael Sheen (Tony Blair), James Cromwell (Prince Philip), Sylvia Syms (Queen Mutter), Paul Barrett (Trevor Rhys Jones), Alex Jennings (Prince Charles). Trailer (deutsch) www.thequeenmovie.co.uk www.imdb.com |
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Zu lange blieb die Reaktion aus. Nachdem Lady Di im August 1997 bei einem Autounfall in einem Pariser Tunnel ums Leben kam, zögerte Queen Elizabeth II. tagelang, ein öffentliches Zeichen der Trauer zu geben Di gehörte schließlich offiziell nicht mehr zum Königshaus. Doch während in Großbritannien eine kollektive Massentrauer ausbrach, wirkte es so, als würde sich die scheinbar eiskalte Königin auf ihrem Landsitz im schottischen Balmoral verschanzen. Anders der damals frisch gewählte Tony Blair: Der junge Premierminister entwickelte das richtige Gespür für die Gefühlslage der geschockten Briten und fand dafür die richtigen Worte. Die Königin befand sich derweil bei zunehmendem Druck der Presse in einem Zwiespalt, den die Öffentlichkeit kaum wahrnahm, verhielt sie sich doch, wie es die Tradition und das Protokoll eigentlich von ihr verlangten. Dieses Dilemma, eine der größten Krisen der britischen Monarchie, hat Stephen Frears nach Peter Morgans in Venedig als bestes Drehbuch ausgezeichnetem Skript jetzt in „The Queen“ verarbeitet. Dass „The Queen“ mit dem riskanten Versuch dieser Aufarbeitung nicht scheitert, liegt aber auch am hervorragenden Ensemble. James Cromwell wirft als Prince Philip seine sarkastischen Kommentare dezent aus dem Hintergrund ein. Und Sheen wird als Blair zum modernen Medienprofi und Gegenpart der Queen, der beim Antrittsbesuch noch wie ein Pennäler wirkt, aber im Verlauf der Ereignisse das Vertrauen der überaus skeptischen Königin gewinnt. Während die Queen im Verlauf des Films immer weiter unter Druck gerät, wird Mirrens Verkörperung zusehends zum Ereignis. Während sie als Königin, die erzogen wurde, keine Gefühle zu zeigen, selbst bei starken Erschütterungen die Haltung bewahrt und die Fassade aufrechterhält, werden hinter ihrer starren Maske sämtliche Emotionen ablesbar. Die Anspannung findet sich in ihren Blicken ebenso wie die Unsicherheit im Umgang mit den Veränderungen und bei der Reaktion auf den medialen Druck. Momente, etwa wenn sie die vorm Palast die Berge abgelegter Blumen abschreitet und Kärtchen und Zettel mit harten Kommentaren über ihr Verhalten entdeckt, werden zu aufregender Schauspielkunst und der sonst verschlossene Blick hinter die Mauern des Buckingham Palace zu einer durchweg fesselnden Charakterstudie. |
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