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Die letzte Vorstellung einer Radiosendung benutzte Altmeister Robert Altman auch für seine eigene, ganz persönliche letzte (Film-)Vorstellung. In seinem Abschiedsfilm - Altman verstarb im November 2006 - gibt er nach Filmen wie "MASH", "Short Cuts" und "Gosford Park" einen weiteren Einblick in den Mikrokosmos einer kleinen Gruppe Menschen. Wie stets exzellent besetzt und von überragender stilistischer Qualität, erzählt A Prarie Home Companion vordergründig so gut wie nichts, doch dafür sind die Subtexte umso reicher. Ein herausragender Film.
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Herausragend! Tip Berlin Zum Brüllen komsich, zum Heulen schön. Altmans hinreißend melancholischer Film über die letzte Aufzeichnung einer nostalgischen Radio-Sendung vollendet das Werk einer einzigartigen Regie-Legende. Wundervoll. |
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Musikfilm/Komödie
(A Prairie Home Companion ) USA 2006 - 106 Min.; ab 0; Regie: Robert Altman; Darsteller: Garrison Keillor, Meryl Streep, Kevin Kline, Tommy Lee Jones, Lily Tomlin, John C. Reilly, Woody Harrelson. Homepage (incl. dt. Trailer) www.imdb.com |
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Die Protagonisten der Live-Radioshow "A Prairie Home Companion" lassen sich nichts anmerken. Doch das, was sich da gerade auf der Bühne des Fitzgerald Theaters abspielt, ist ihre Abschiedvorstellung. Die Show, ein Mix aus Comedy und Country, wird eingestellt, der Vollstrecker steht schon vor der Tür. Ein letztes Mal liefern Moderator GK (Garrison Keillor) und seine Bühnenfamilie perfekte Unterhaltung - allen voran die unzertrennlichen Johnson Schwestern (Meryl Streep und Lily Tomlin), die Cowboys Dusty (Woody Harrelson) und Lefty (John C. Reilly) und der Moderator selbst. Von ihren Geschichten auf und hinter der Bühne lebt Robert Altmans Film, von menschlichen Verwicklungen, verflossenen Liebschaften und Erinnerungen an die guten alten Zeiten ... Die Live-Radio-Revue "A Prairie Home Companion" gibt es übrigens wirklich, und ihr Moderator ist tatsächlich Garrison Keillor. Doch anders als im Film denkt im echten Leben niemand daran, die äußerst erfolgreiche Sendung einzustellen, zu deren Fans auch Robert Altmans Ehefrau gehört. Für seine persönliche Abschiedsvorstellung - Robert Altman starb letzten November im Alter von 81 Jahren - hat der Regisseur von Filmen wie "Short Cuts" oder "M.A.S.H." erneut ein hochkarätiges Ensemble versammeln können. Meryl Streep beweist, dass sie nicht nur eine große Schauspielerin ist, sondern auch hervorragend singen kann, was für ihre Filmschwester Lily Tomlin ebenso gilt. Woody Harrelson und John C. Reilley glänzen als zotenreißende Cowboys. Kevin Kline sorgt als verhinderter Privatdetektiv Guy Noir für Slapstickeinlagen, und Virginia Madsen bringt als Todesengel einen Hauch von Mystik ins Fitzgerald Theater. Was für eine wunderbar warmherzige, melancholisch-komische Abschiedsvorstellung! |
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