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Eine famose, lakonische und bittersüß-sarkastische Familientragödie. Völlig zu Recht mehrfach preisgekrönt, dazu Oscar-Nominierungen für Laura Linney und das Drehbuch.
KulturSPIEGEL |
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Seit langem haben Wendy Savage und ihr Bruder Jon kaum Kontakt zu ihrem Vater Lenny, der sie als Kinder im Stich ließ. Trotzdem kümmern sie sich um ihn, als bei ihm Demenz diagnostiziert wird und er vom Seniorenparadies Sun City in ein tristes Pflegeheim umziehen muss. Durch das Wiedersehen mit Lenny werden die Geschwister mit dem Verfall des Alters, aber auch mit unverheilten Wunden ihrer Jugend konfrontiert. Neun Jahre nach "Hauptsache Beverly Hills" lässt Autorin und Regisseurin Tamara Jenkins ihren zweiten, noch überzeugenderen Film folgen. Wieder geht es um eine Familie, wieder balanciert Jenkins dramatische und komische Töne mit sicherem Gespür aus. So bringt sie mit glänzenden Dialogen und Darstellern ein Tabuthema dem Zuschauer näher, der hier berührt und amüsiert, aber nie schwermütig gemacht wird.
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(The Savages)
USA 2007 - 113 Min.; ab 12; Regie: Tamara Jenkins Darsteller: Laura Linney, Philip Seymour Hoffman, Philip Bosco, Peter Friedman, Gbenga Akinnagbe, Cara Seymour, Tonye Patano, Guy Boyd, Debra Monk. www.diegeschwistersavage-derfilm.de Wikipedia Youtube www.imdb.com |
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Ob Tamara Jenkins die Fotoserien des in Stuttgart lebenden Österreichers Peter Granser mit den Titeln „Sun City“ und „Alzheimer“ kennt? Wie auch immer. Auch sie zeigt die zu den beliebtesten Rentnersiedlungen Amerikas zählende Stadt zu Beginn ihres Films in hellen, blassen, sachlich eine kühle Ästhetik vermittelnden Einstellungen, hinter denen aber dennoch ein morbider, fast surrealer Charme hervorblitzt. Hier, in Sun City, lebt Lenny Savage (Philip Bosco) mit seiner Lebensgefährtin Doris. Dass es um den alten Herrn nicht gut bestellt ist, bekommen ein junger Pfleger und die bald darauf mit Kot beschmierte Badezimmerwand zu spüren. |
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