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Nochmals ab 8. Mai nur 2 Wochen lang exclusiv im Garbo!
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Im Herbst 2006 geben die Rolling Stones zwei Konzerte im New Yorker Beacon Theatre. In der fast intimen Atmosphäre des alten Theaters wird noch einmal klar, warum Mick Jagger, Keith Richards, Ron Wood und Charlie Watts als Legenden gelten. Vor einem begeisterten Publikum, zu dem auch Hilary und Bill Clinton gehören, performen die Stones ihre Welthits ebenso wie weniger bekannte Songs. Gastauftritte von Christina Aguilera, der Blues-Legende Buddy Guy und Jack White ("White Stripes") machen den Abend unvergesslich. Nach seinem Oscar für DEPARTED schwenkt Regisseur Martin Scorsese die Kameras auf die erfolgreichste Rockband der Welt: Die Rolling Stones. Sein Film SHINE A LIGHT ist aber nicht nur eine Meisterleistung als Regisseur. Der Film ist auch ein Gipfeltreffen der besten Kameramänner und -frauen Hollywoods, die das Konzert aus allen erdenklichen Blickwinkeln festhalten. Dazu vermittelt eine brillante Tonspur das Gefühl, als stünde man mittendrin. SHINE A LIGHT ist damit besser als jeder Konzertbesuch.
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(O.m.U.) USA 2007 - 120 Min.; ab 0;
Regie: Martin Scorsese, Albert Maysles ; Darsteller: (Mitwirkende) Mick Jagger, Keith Richards, Charlie Watts, Ron Wood, Bill Clinton, Hillary Clinton, Christina Aguilera. www.shinealight.kinowelt.de www.shinealightmovie.com de.wikipedia.org/wiki/The_Rolling_Stones www.imdb.com |
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Selbst einer wie Martin Scorsese hat harte Konkurrenz, wenn er einen Dokumentarfilm über die Rolling Stones dreht. Immerhin gibt es die Band seit über vierzig Jahren, und es gibt nicht eben wenige Dokumentationen über sie. Etwa GIMME SHELTER (1970) von den Maysles-Brüdern und Charlotte Zwerin, Vertretern des Direct Cinema, die die Band bei Studioaufnahmen und schließlich bei dem Konzert in Altamont am 6. Dezember 1969 drehten, bei dem ein Schwarzer von den Hells Angels erstochen wurde. Auch Godard drehte einen Film über die Stones, bei dem er ihren Song "Sympathy for the Devil" in den Focus seines Werk rückte - neben diversen drängenden politischen Fragen, die er "nebenbei" noch in seinem Film SYMPATHY FOR THE DEVIL (1968) abhandelte. Mit all dem hat SHINE A LIGHT kaum etwas zu tun. Scorsese hatte die Idee, einen richtigen Konzertfilm zu drehen, einen, bei dem man den Musikern in Ruhe zusehen kann und in dem nicht ständig hin und her geschnitten wird. Dass der im letzten Jahr endlich mit dem Oscar (für DEPARTED-UNTER FEINDEN) belohnte Regisseur sich auch mit Dokumentarfilmen aus dem Musikbereich bestens auskennt, hat er bereits mit THE LAST WALTZ bewiesen, den er 1978 über "The Band" drehte. Dieser kann sich bislang immer noch rühmen, eine der besten Musikdokumentationen überhaupt zu sein. An dieser darf sich der Regisseur nun selbst 30 Jahre später messen. Der Vergleich fällt schwer. THE LAST WALTZ war viel kleiner, intimer als SHINE A LIGHT. Drei hervorragende Kameramänner, Albert Maysles (ja genau, einer der Regisseure von GIMME SHELTER), Ellen Kuras und Robert Elswitt fangen in Großaufnahmen die gegerbten Gesichter von Mick Jagger, Keith Richards, Ron Wood und Charlie Watts ein. Keith Richards genießt bei seinem Solosong jede Sekunde die Aufmerksamkeit der Menge, Charlie Watts wirkt müde und erschöpft, Ron Wood spielt professionell unermüdlich und Mick Jagger springt wie ein gedopter Teenager zwei Stunden pausenlos auf und ab. Er hat ihn noch immer drauf, diesen legendären sexy Hüftschwung. Sein Körper wirkt sexy wie eh und je, er wiegt kein Gramm zuviel. Hätte er nicht dieses zerfurchte Gesicht, in dem Jahrzehnte lange Exzesse ihre Spuren hinterlassen haben, man würde ihn auf Mitte Dreißig schätzen. Mit dem Alter nimmt er es ohnehin seit einigen Jahrzehnten nicht mehr so genau. Und was soll das auch? Schon in den 70er Jahren antwortete er auf die Frage, ob er mit 60 immer noch so Musik machen wollte: "Ja doch, ganz sicher." Das zeigen die hübschen Interviewpassagen aus vier Jahrzehnten, die in den Konzertfilm eingeflochten werden. Sehr sparsam versteht sich, Scorsese will sich den Fluss des Films ja nicht kaputtmachen. "Wann hört ihr auf?" ist angeblich die meist gestellte Journalisten-Frage. Sie ist dumm. Diese vier Männer werden nie aufhören Musik zu machen - es ist ihre große Liebe. |
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