Komödie;
D 2007;
90 Min.; ab 12;
Regie: Maggie Peren;
Darsteller:
Florian Lukas, Gustav Peter Wöhler, Sebastian Bezzel, Kostja Ullmann, Herbert Knaup, Lisa Maria Potthoff, Diana Staehly, Stefan Merki, Adriana Altaras, Simon Verhoeven.

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Die Ausgangssituation klingt vertraut: Wie in „Ganz oder gar nicht“ geht es um fünf arbeitslose Männer und eine unkonventionelle Geschäftsidee. Doch anders als in der britischen Erfolgskomödie handelt es sich diesmal nicht um Männerstriptease, sondern um einen Eskort-Service für Frauen – mit
Orgasmusgarantie. Die Idee, die aus der Verzweifelung heraus geboren wird, entwickelt sich mehr und mehr zu einer charmanten Komödie mit einem stimmigen Fünfer-Gespann: Frank (Florian Lukas) ist Hausmann und Frauenversteher, Polizist Gy (Sebastian Bezzel) ist der Frauenheld ohne Gefühle, der gutmütige und korpulente Olli (Gustav-Peter Wöhler) versucht, seinen Feinkostladen vor dem Konkurs zu retten, Giselher (Herbert Knaup) steckt in einer tiefen Krise, und Jüngling Lasse (Kostja Ullmann) ist attraktiv, aber unerfahren. Die Herren vermarkten sich als „Feinkost zum Anfassen“, doch Ärger ist vorprogrammiert.

„Stellungswechsel“ ist eine leichte, amüsante und zuweilen tragikomische Geschichte, die auf flache Witze verzichtet und bei aller Komik das Schicksal ihrer Charaktere ernst nimmt. Wobei das Ensemble die unterschiedlichsten Lebensphasen und Alltagserfahrungen in all ihren Facetten repräsentiert. Und der Zuschauer lernt sogar noch was dazu: über die wundersame Wirkung von Komplimenten.