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(La Tigre e la neve)
Komödie;
Italien 2005 - 114 Min.; ab 6;
Regie und Drehbuch: Roberto Benigni;
Darsteller:
Roberto Benigni (Attilio de Giovanni),
Nicoletta Braschi (Vittoria),
Jean Reno (Fuad),
Tom Waits, Emilia Fox (Nancy),
Gianfranco Varetto (Anwalt Scuotilancia),
Giuseppe Battiston (Ermanno),
Lucia Poli (Signora Serao),
Chiara Pirri (Emilia),
Anna Pirri (Rosa),
Andrea Renzi (Dr. Guazzelli),
Abdelhafid Metalsi (Dr. Salman),
Amid Farid (Al Giumeili).
www.ascot-elite.ch
www.imdb.com
Trailer (deutsch) |
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Eine Phantasie über die Kraft der Liebe in der Zeit des Krieges, genauer: des Irak-Krieges im Jahr 2003.
Prädikat besonders wertvoll - FBW-Gutachten (Kurzfassung):
Auch in seinem neuen Film gelingt Roberto Benigni eine dramaturgische Gratwanderung der besonderen Art: den Schrecken und den Wahnsinn des Irak-Krieges mit tragikomischen Elementen zu verbinden. Die Geschichte eines Mannes zu erzählen, der mit der Kraft der Liebe und der Liebe zum Leben und zu den Menschen selbst in aberwitzigsten Situationen sein Schicksal meistert und durch nichts von seinem klaren Lebensweg abzubringen ist.
Ein außergewöhnlich kunstvoll und reich mit glänzenden Dialogen gespicktes Drehbuch ist die Grundlage für diesen jederzeit überraschenden Film, der durch die Magie der Sprache und durch seine wunderbar poetischen Bilder verzaubert. Fasziniert sieht man dieser warmherzigen Frohnatur zu, dem Träumer und Dichter Attilio, wie er unter Einsatz seines Lebens für eine Liebe kämpft, auch wenn sie für ihn unerreichbar scheint.
Voller Witz und Poesie und geradezu zärtlich, märchenhaft und realistisch, warmherzig, leichtfüßig und aber auch mit Ernsthaftigkeit nimmt der Film seine Zuschauer mit auf eine ungewöhnliche Reise durch die Welt der Gefühle. Ein Zauber liegt auf manchen Szenen, ja sogar der Tiger im Schnee findet sich - mitten im Alltag.
Der Film lebt im wahrsten Sinne des Wortes von seinen Charakteren und ihrer großartigen Darstellung durch Roberto Benigni, Nicoletta Braschi und Jean Reno. Ein besonderes Lob verdient die Ausstattung mit ihrem großen Reichtum an Details. Und Tom Waits' musikalische Variationen verstärken die Atmosphäre, in die sich der Zuschauer wie mit einem Sog hineinversetzt fühlt. Das Leben ist schön...
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