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Eine hinreißende Ode an die Frau.
ZDF Heute Journal Almodovar verbindet Tragik und Schmerz leichthändig mit Komik. Die grellen Farben und schrillen Töne seiner früheren Werke wie "Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs" oder "Matador" sind in seinem 16. Film deutlich milder geworden. Mit 55 Jahren verlässt sich der Oscar-Gewinner, der in diesem Jahr auch mit dem Prinz-von-Asturien-Preis gewürdigt wird, auf seine stilistische Souveränität und eine emotional reife Geschichte. Almodóvar erzählt von starken Frauen, die mit unglaublicher Lebensweisheit und Solidarität beschließen, mit einer aussichtslosen Situation zurechtzukommen und sie mit viel Humor zu meistern. Wie ein Hochseilartist balanciert der Ausnahmeregisseur Almodóvar mit raumwandlerischer Sicherheit zwischen Komödie und Ernst, zwischen hyperrealistischen Szenen und Fantastischem und zwischen Leben und Tod. Mit "Volver" hat Almodóvar zu seinen filmischen Wurzeln zurückgefunden - zur Komödie, die weise, menschliche und poetische Töne anschlägt. Ein wundervoll fotografierter, poetischer Film... Dieser Film ist alles, was man sich vom Kino wünscht: gleichermaßen bildgewaltig, zugänglich und philosophisch, zärtlich, komisch, traurig und klug zugleich, und er erinnert daran, wie die Schauspielerin Penelope Cruz in einem Ensemble aus lauter wunderbaren Kolleginnen aufzublühen vermag, noch dazu wenn sie singt - mit hoch gepushtem Busen." ..als hätten die großen Situationstragikomiker Woody Allen und Molière ab und zu bei Rioja und selbstgezüchteten Rauchwaren mit an Almodóvars Tüfteltisch gesessen. VOLVER ist ein Genuss ohne Reue. Penelope Cruz überstrahlt das erstklassige Ensemble in der besten Rolle ihrer Karriere... VOLVER heißt "Comeback": Für Almodóvar ist es die Rückkehr zur Heiterkeit seiner früheren Filme. Wenn Pedro Almodóvar Frauen filmt, dann ereignet sich auf der Leinwand immer ein kleines Wunder. Man kann es auch komplizenhaften Voyeurismus nennen. In seinem neuen Film Volver blickt Almodóvar seiner Hauptdarstellerin Penelope Cruz beim Spülen von oben in den Ausschnitt. Er schaut ihr beim Einkaufen auf den Hintern und folgt schamlos ihren wogenden und wippenden Rundungen, wenn sie energischen Schrittes durch die Straßen von Madrid läuft. Almodóvar nimmt sich die Freiheit, ihrer Erscheinung das Bild zu überlassen und seine Heldin einen ganzen Film lang anzusehen. Er filmt Penelope Cruz als Objekt der Begierde und trotzdem als Subjekt. Deshalb kann er ihre Sinnlichkeit feiern, ohne sie jemals bloßzustellen. |
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| Komödie; Spanien 2006 - 120 Min.; ab 12; Regie und Drehbuch: Pedro Almodóvar; Darsteller: Penélope Cruz (Raimunda), Carmen Maura (Grand mère Irène), Chus Lampreave (Tante Paula), Lola Duenas (Sole), Blanca Portillo (Agustina), Yohana Cobo (Paula), Antonio De La Torre, Carlos Blanco, Isabel Díaz, Neus Sanz. Deutsche Seite Spanische Seite www.imdb.com Trailer (deutsch) |
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Pedro Almodóvar kehrt ins weibliche Universum und zum surrealistischen Naturalismus zurück. Drei Frauen aus drei Generationen beweisen Stärke und Überlebenskraft. Ein Highlight im Wettbewerb von Cannes. |
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