Thriller;
Australien 2004 - 99 Min.; ab 18;
Regie: Greg McLean;
Darsteller:
eter Alchin, John Jarrett, Cassandra Magrath, Kestie Morassi, Nathan Phillips, Gordon Poole, Guy O'Donnell, Andy McPhee, Aaron Sterns.

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Trailer (english)
Spätestens seit Paul Hogan 1986 als kauziger Crocodile Dundee zum Aushängeschild Australiens avancierte, genießt Down Under den Nimbus eines rauen, aber offenherzigen Urlaubsparadieses. Dass im unwirtlichen Outback so mancher Tourist als Freiwild endet, zeigt Regisseur Greg McLean in seinem auf wahren Begebenheiten basierenden Debüt.
Die drei jungen Rucksacktouristen Kristy, Ben und Liz wollen zum Ende ihres Urlaubs den Kontinent im Auto durchqueren. In dem abgelegenen Wüstenlandstrich Wolf Creek springt ihr Wagen nicht mehr an. Da taucht mitten in der Nacht der hilfsbereite Hinterwäldler Mick mit seinem Pickup auf und schleppt die Gestrandeten zwecks Reparatur in sein Camp. Doch die vermeintliche Rettung entpuppt sich schnell als Auftakt eines fürchterlichen Martyriums.

Dass „Wolf Creek“ gekonnt auf der Terrorwelle des aktuellen Horrorfilm-Booms reitet und dabei den panischen Survival-Schockern aus den 70ern näher kommt als poppige Perversionsorgien wie „Saw“ oder „Hostel“, ist dem großen Bemühen um Realismus geschuldet. HD-Video und rein natürliche Lichtquellen nutzend, inszenierte Greg McLean einen auch dank formidabler Schauspielleistungen erschreckend authentischen Urlaubstrip in die Hölle, an dessen Ende der bösartige Einsiedler Mick als Personifizierung der menschenfeindlichen Wildnis für schwer verdauliche Schockmomente sorgt. Ein beachtliches Regiedebüt, dem man nachsehen sollte, dass die Opfer aus dramaturgischen Gründen einige dämliche Fehlentscheidungen treffen.