AM ANFANG WAR DAS LICHT erzählt
vom Phänomen "Lichtnahrung", vom unglaublichen Faktum,
dass es Menschen gibt und offensichtlich schon seit Jahrtausenden
gegeben hat, die weder essen noch trinken. Der Film nähert sich diesem
fast schon ungeheuerlichen Angriff auf unser naturwissenschaftlich
aufgeklärtes Weltbild aus der Sicht des modernen Menschen - auf der
Basis von unzweifelhaften Erlebnisberichten, Interviews und wissenschaftlich
protokollierten Laborexperimenten. Der Zuschauer begibt sich auf
eine ebenso spannende wie verblüffende Fährtensuche rund um den Globus,
die neueste Erklärungsmodelle aus der Quantenphysik genauso mit einschließt,
wie das Wissen der östlich-spirituellen Tradition und schlussendlich
Denkanstöße gibt, um die herrschende mechanistisch-materialistische
Weltanschauung zu hinterfragen. |
Ö
2009 - 90 Min.; ab 6;
Regie: P.A. Straubinger;
Darsteller: (Mitwirkende) Jasmuheen, "Mataji" Prahlad Jani,
Hira Ratan Manek, Tian Ying, Zinaida Baranova, Walter "Omsa" Rohrmoser,
Dr. Rüdiger Dahlke.
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Es beginnt alles mit Fernsehnachrichten von unmöglich
scheinenden Fastenwundern: P.A. Straubinger beschliesst, sich auf
die Forschungsreise zu begeben und herauszufinden, was es mit diesem
Phänomen auf sich hat. Er trifft erstaunlich viele positive Zeugen
des Lichternährungsprogramms, das zurückgeht auf östliche Traditionen
und auch in der christlichen Mystik beobachtet werden kann. Neuste
quantenphysikalische Erkenntnisse gehen sogar noch weiter und sagen,
dass das Bewusstsein die materielle Welt beeinflussen kann, während
die Schulmedizin vor einem unumgänglichen Paradigmenwechsel zu stehen
scheint: Der Mensch kann durch gewisse spirituelle und körperliche
Techniken soweit kommen, dass er allein von Licht und Luft leben
kann.
Der österreichische Debut-Regisseur P.A.
Straubinger leistet mit «Am Anfang war das Licht» einen interessanten
Beitrag zu den Debatten um das gefestigte Weltbild des Materialismus
und der herkömmlichen Wissenschaft. art-tv-Wertung: Wunder wissenschaftlich
beweisen zu wollen ist eine bekannte Verrücktheit, und eingefleischte
Wissenschaftler der Schulmedizin sind dabei ihre Sichtweisen zu überdenken.
Der Dokumentarfilm «Am Anfang war das Licht» ist eine Collage, im
Sinne einer Diskussion, über das umstrittene Thema der «Lichtnahrung».
Scheinbar handelt es sich hier nicht nur um lukrative Fantasien von
Scharlatanen, sondern um unumstössliche Fakten: es gibt Menschen,
die über Jahrzehnte bereits ohne Essen und Trinken überleben. Sie
sagen, sie ernähren sich von purer Lichtenergie, auch genannt «Qí»
(chinesisch) oder «Prana» (indisch). Je mehr der Film den Zuschauer
mit der Idee vertraut macht, umso logischer scheint das Konzept:
Pflanzen wandeln ja Lichtenergie in Materie um, die wir dann essen,
um das Meiste davon wieder auszuscheiden – abgesehen von der Lichtenergie.
Warum also nicht direkt Lichtenenergie tanken? Dass das alles nicht
so einfach ist und eine Bewusstseinsveränderung mit einschliesst,
die nicht erzwungen werden kann, auch das erklärt der Film – warum
bloss müssen sonst immer noch Millionen von Menschen an Hunger sterben?
«Die Welt wird sich in den nächsten Jahrzehnten verändern», so indische
Wissenschaftler. Ja, dieser Film gewährt einen wertvollen Einblick
in die sich ändernenden Denkprozesse der Menschheit.
Fazit: «Am Anfang
war das Licht» bringt den Zuschauern eine Wichtige Debatte um unser
heutiges Weltbild näher, ohne sich mit vereinfachten Antworten zufriedenzugeben. |