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Jon Polls Debütfilm ist eine Bestandsaufnahme amerikanischer Highschool-Kids. Der Neuling Charlie Bartlett vertickt auf dem Schulklo jede Menge Antidepressiva und aufheiternde Medikamente und muss doch einsehen, dass sich Coolness und Anerkennung nicht kaufen lassen können. Eine kurzweilige Coming-of-age-Komödie mit Robert Downey Jr. und Hope Davis in Nebenrollen.
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USA 2007 - 97 Min.; ab 12;
Regie: Jon Poll; Darsteller: Anton Yelchin, Robert Downey Jr., Hope Davis, Tyler Hilton, Kat Dennings, Mark Rendall, Megan Park, Ishan Davé, Jonathan Malen, Jake Epstein, Brendan Murray, Kim Roberts. Homepage www.imdb.com |
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Charlie Bartlett fliegt von einer teueren Privat-High School, weil er seinen Mitschülern gefälschte Führerscheine verkauft hat. Da hilft auch ein Spendenangebot seiner begüterten und leicht entrückten Mutter nichts mehr. Er kommt an ein öffentliches Institut und wird von Murphy, Schulrüpel vom Dienst, gleich richtig empfangen. Charlie Bartlett weiß jetzt, dass er sich auf die Hinterbeine stellen muss. Er bekommt vom in Amerika allgegenwärtigen Psychiater ein Medikament verschrieben. Sofort merkt er, dass sich damit psychedelische Wirkungen erzielen lassen. Daraus ließe sich doch ein Geschäft machen! Er tut sich schließlich mit Murphy zusammen und versorgt seine Kumpels, die im Jungenklo schon Schlange stehen, mit „Stoff“. Doch nicht nur das. Er hört sich auch ihre Nöte an, beispielsweise die eines Selbstmordgefährdeten, und wird dadurch so etwas wie ein Beichtvater mit ständig vermehrtem Ansehen. Der Notfall tritt ein, als er sich in Susan, die Tochter des Schulleiters Gardner, verliebt. Deren Vater (Robert Downey Jr.) findet das und vor allem Charlies Machenschaften gar nicht gut. Dessen Mutter wird benachrichtigt. Doch Gardner ist Pädagoge genug, um Charlie auch auf Gefahren aufmerksam zu machen. Das zeitigt Wirkung. Der Junge macht eine positive Wandlung durch. Er wird auch in Zukunft für seine Mitschüler da sein aber ohne Drogen. Und es tritt sogar der Fall ein, dass er sich bei Gardner revanchieren kann. Ein High School-Film, der begrüßenswerterweise von den extremen Klischeefiguren dem Streber, dem nur Streit suchenden Schläger, der hochnäsigen Schönheit, dem fressenden Dickwanst usw. abweicht. Einige Probleme, einige aktuelle Phänomene, einige Gefahren, einige positive charakterliche Entwicklungen werden angesprochen, alles auf routinierte, gut durchschnittliche Weise, sowohl in darstellerischer als auch in inszenatorischer und milieuschildernder Hinsicht. |
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