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USA 2008 - 118 Min.; ab 12;
Regie: Jon Favreau; Darsteller: Robert Downey Jr., Terrence Howard, Gwyneth Paltrow, Jeff Bridges, Samuel L. Jackson, Leslie Bibb, Clark Gregg, Shaun Toub, Bill Smitrovich, Ghostface Killah, Faran Tahir. Homepage www.imdb.com |
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Eine Kolonne von US-Militärfahrzeugen rollt durch das Hinterland von Afghanistan. Plötzlich der Einschlag einer Granate. Schüsse, MG-Feuer, weitere Explosionen. Am Ende sind fast alle US-Soldaten tot. Nur der millionenschwere Waffenhändler Tony Stark überlebt das Inferno und wird von den Angreifern entführt. In der Gefangenschaft der afghanischen Terroristen erlebt Stark die Folgen seines mörderischen Handwerks. Ernüchtert schwört er seiner Vergangenheit ab und schmiedet im Verborgenen eine Hightech-Rüstung, die ihm zur Flucht verhilft. Zurück in Amerika, wird Tony Stark zum Iron Man, zum einsamen Kämpfer gegen Tyrannei und Unterdrückung. Regisseur Jon Favreau, sonst auf leichte Komödien spezialisiert („Zathura Ein Abenteuer im Weltraum“), gelingt das Kunststück, eine Superheldengeschichte glaubwürdig in der Realität zu verankern. Dabei orientiert er sich mehr an Christopher Nolans „Batman Begins“ als an den Mutanten-Abenteuern der „X-Men“-Serie. Die Mischung stimmt: „Iron Man“ ist von ähnlich tragischen Abgründen durchzogen wie die „Spider-Man“-Filme, die Actionszenen sind wuchtig, die Tricks weniger plump als die „Hulk“-Effekte. Noch dazu bieten Downey Jr. und Jeff Bridges erstklassige schauspielerische Leistungen. Dieser Iron Man kann gerne wiederkommen. Dann aber möglichst mit seinem Erzrivalen aus den Comics, dem Mandarin. |
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