Wolkenloser Himmel, tiefblaues
Meer, weiß getünchte Häuser auf idyllischen Inseln – so kennt man
Griechenland. Für den jungen Polizisten Leonidas herrscht hier Langeweile,
am liebsten würde er sich nach Athen versetzen lassen. Doch dann
wird eine Leiche gefunden, taucht eine hübsche Fernsehmoderatorin
auf und wendet sich in dieser charmanten kleinen Sommerkomödie das
Leben für Leonidas.
Wunderbar... ein toller griechischer Sommerfilm.
...und der Soundtrack dazu klingt, als habe Ennio Morricone ein paar
Ouzo zuviel getrunken. Wenn das mal kein Versprechen ist.
Süddeutsche Zeitung
Was gibt es schon zu tun für einen jungen Polizisten
auf einer verträumten griechischen Insel? Von organisierter Kriminalität
und Kapitalverbrechen ist man hier etliche Bootsstunden entfernt.
Somit gilt es lediglich, Nacktbader zu verwarnen und ein paar Verkehrsschilder
aufzustellen. Der junge Leonidas widmet sich diesen Aufgaben dennoch
mit pedantischer Sorgfalt und zieht damit den Spott der Dorfgemeinschaft
auf sich.
Eines Tages liegt sie da, die Leiche des Dorfbewohners Zacharias
und mit ihr die Chance auf einen echten Kriminalfall. Leonidas zieht
alle Register der Polizeiarbeit, sichert den Tatort und gefriert
den leblosen Körper bis zur Obduktion erst mal in einer Eistruhe
ein.
Mit seinen Ermittlungen gelingt es
ihm jedoch nicht, den gordischen Knoten der persönlichen Verstrickungen
der Dorfgemeinschaft zu lösen. Jeder der Einwohner wartet mit einer
eigenen Erklärung für das Ableben des Freundes auf. Inmitten der
Ermittlungen taucht plötzlich Angeliki, schönstes Mädchen der Insel
und mittlerweile Fernsehstar im fernen Athen wieder auf. Ihr Erscheinen
wird der Schlüssel zur Aufklärung des Falls werden.
Der zweite Spielfilm des in London geborenen Zyprioten Christoph
Georgiou ist eine ungezwungene und charmante Komödie, die den Zuschauer
auf eine 90-minütige Reise unter die Sonne Griechenlands entführt.
Die malerische Schönheit des Inselschauplatzes ist einer der Hauptakteure
des Films, der mit viel Empathie und einem Hauch schwarzen Humor
einen skurrilen Mikrokosmos vor uns ausbreitet. Eine Begegnung mit
schrullig-liebenswerten Inselbewohnern und ihren kleinen Verbrechen,
die sie täglich unter ihre Teppiche kehren. Ein Film wie ein Ouzo:
Würzig-süß auf der Zunge, kräftig im Nachgeschmack.