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Großbritannien / USA 2008 - 109 Min.; ab 0;
Regie: Phyllida Lloyd; Darsteller: Meryl Streep, Pierce Brosnan, Amanda Seyfried, Colin Firth, Christine Baranski, Julie Walters, Stellan Skarsgård. Homepage www.imdb.com |
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Muss man ein Musical verfilmen? Und wenn, muss man es dann mit Hollywoods erster Garde besetzen, vielleicht weil man Zweifel hat, dass das Stück alleine nicht zieht? Nein, muss man nicht, aber man kann. Der Ausschuss hat sich bei der Sichtung von Mamma Mia! ebenso sehr amüsiert wie die unzähligen Besucher der Bühnenfassung. Besonders angenehm war, dass der Film nicht durch Tricks und digitale Effekte unnötig aufgeblasen wurde, sondern größtenteils dem komödiantischen Talent der Darsteller und der originären Kraft des Stücks vertraut. Lediglich wenige Änderungen wurden vorgenommen, die sich aber lückenlos in die Inszenierung einfügen. Selbst wenn man Musicals nicht mag, ist man in diesem Film nicht fehl am Platz. Wenn man eine Ader dafür hat, erwartet den Zuschauer ein zum Teil überraschend, durchgängig überzeugend besetzter und gelungen inszenierter Filmspaß. Hier dürfen Streep, Brosnan, Firth und die anderen gerne auch einmal mimisch über die Stränge schlagen und los chargieren. Nur zu gerne glaubt man, dass das Team bei den Dreharbeiten so viel Spaß hatte, wie der Abspann vermitteln möchte. Schwer zu sagen, ob man an der Originalfassung oder ausnahmsweise an der Synchronfassung mehr Spaß haben wird, wenn diese ebenso viel Esprit hat wie die deutsche Bühnenfassung. man genauso herzhaft mitlachen und -singen kann? |
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