(Mr. Bean's Holiday)
Komödie;
GB 2006 - 90 Min.; ab 0;
Regie: Simon McBurney;
Darsteller: Rowan Atkinson, Emma de Caunes, Jean Rochefort, Antoine de Caunes, Willem Dafoe, Karel Roden.

Homepage (incl. Trailer)

Trailer (english)

www.imdb.com

Vor zehn Jahren gab es "Mr. Bean – Der ultimative Katastrophenfilm". Die Komödie wurde zum sensationellen Erfolg weltweit, über 250 Millionen Dollar spielte der Film ein und aus dem bis dahin lediglich aus dem Fernsehen bekannten Mr. Bean alias Rowan Atkinson wurde eine europaweit, wenn nicht sogar weltweit bekannte Kultfigur. Danach tauchte Rowan Atkinson immer wieder in verschiedenen Kinoproduktionen - wie zum Beispiel "Johnny English" (2003) und "Mord im Pfarrhaus" (2006) - auf, aber nicht mehr als Mr. Bean. Jetzt also ist es endlich wieder so weit, und es ist gut so.

Als ob dieser etwas trottelige Anzugträger Bean keinen Tag gealtert wäre, geht er in seinem zweiten Kinofilm auf Reisen: Vom regnerischen London an die französische Cote d'Azur, mitten hinein in den ehrwürdigen Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes, denn dahin schafft es Mr. Bean bzw. sein privat gedrehtes Urlaubsvideo... Aber bis er dahin kommt, stößt er auf eine ganze Reihe britisch-französischer Missverständnisse. Und die sind unterhaltsam in allerbester Bean-Manier. Man hat zwar ein wenig das Gefühl, als ob man das alles schon mal irgendwo gesehen hätte – Mr. Bean verspeist Meeresfrüchte mit Krusten und Schale - aber trotzdem ist es komisch.

Die Kunstfigur Mr. Bean hat sich in den letzten Jahren überhaupt nicht weiterentwickelt – und auch bei Mr. Bean bzw. Rowan Atkinson hat man das Gefühl, er ist nicht einen Tag in den letzten zehn Jahren älter geworden. Aber wir wollen jetzt nicht so streng sein: letztlich haben wir es mit charmanter, lustiger Familienunterhaltung zu tun. Und die neue Generation, die vor zehn Jahren noch viel zu klein war, um ins Kino zu gehen, wird ihren Spaß haben an diesem durchgeknallten Briten in der Sommerfrische. Ob nun ein wenig die Luft aus Mr. Beans Klamauk raus ist oder nicht sei dahin gestellt – besser als so viele neue Komiker bzw. Comedians ist er allemal.