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Rosemaries Baby
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Der Teufel bedient sich der sektiererischen Magie von Nachbarn, die einen jungen Mann in ihren Bann ziehen, damit seine Frau einen Nachkommen Satans zur Welt bringe. Roman Polanskis raffinierter Horrorfilm spielt effektvoll mit traditionellen Formen des Aberglaubens, die er mit modernen psychoanalytischen Motiven verbindet. Die hintersinnige Story von der "jungfräulichen" Mutter, die von ihrem Gatten an den Teufel verkauft wird, verdankt ihre Wirkung nicht plumpen Schocks, sondern einer subtilen Spannungsdramaturgie: Das Grauen erwächst langsam aus der scheinbar "normalen" Alltagsrealität des modernen Großstadtlebens, das den Nährboden für Angst, Entfremdung und Paranoia bildet.
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USA 1968 - 136 Min.; ab 16;
Regie: Roman Polanski; Darsteller: Mia Farrow, John Cassavetes, Ruth Gordon, Sidney Blackmer. Wikipedia www.imdb.com |
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ch zeige den Leuten etwas so Unmögliches wie Hexerei und frage sie: Seid Ihr sicher, daß es nicht wahr ist?» Polens Star-Regisseur Roman Polanski («Ekel», «Tanz der Vampire») lieferte 1968 mit «Rosemaries Baby», seiner ersten US-Produktion, einen subtilen Horrorfilm, der längst zum Klassiker avanciert ist. Die Story beruht auf einem Roman von Ira Levin: Die feinfühlige Rosemarie (Mia Farrow) zieht mit ihrem Mann Guy (John Cassavetes) in ein geheimnisumwittertes Mietshaus in New York. Schlimme Dinge sollen hier passiert sein, werden die beiden von einem Freund gewarnt, der wenig später auf mysteriöse Weise ums Leben kommt. Doch zunächst ist das Paar glücklich und freundet sich mit den netten, wenn auch etwas seltsamen Nachbarn (Ruth Gordon, Sidney Blackmer) an. Doch dann träumt Rosemarie, daß sie von einem Monster vergewaltigt wird. Wenig später ist sie schwanger… Der Geniestreich des damals 35jährigen Roman Polanski bestand darin, alte Horrormotive mit raffinierter Psychologie in das moderne Großstadtleben zu versetzen. Auf gängige Gruseleffekte wurde weitgehend verzichtet, um so schockierender wirkt die Darstellung einer verzerrten Realität. Mia Farrow brachte der Film den internationalen Durchbruch, Nebendarstellerin Ruth Gordon («Harold und Maude») verdankte ihm ihren einzigen Oscar. Der Vatikan setzte «Rosemaries Baby»auf seine «schwarze Liste». |
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