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Der passionierte Haifisch-Kenner Rob Stewart begann das Projekt eigentlich, um mit den Vorurteilen aufzuräumen, die Menschen gegenüber Haien haben. Doch aus dem Film, der vor allem die Schönheit des Meeres einfangen wollte, wurde eine dramatische Dokumentation. Denn die Fischerei-Industrie vieler Länder macht Jagd auf Haie, weil deren Flossen vor allem in Asien als Delikatesse begehrt sind. Und so gerieten während der Dreharbeiten Regisseur und Crew in gefährliche, sogar lebensgefährliche Situationen...
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Prädikat: wertvoll;
Kanada 2006 - 88 Min.; ab 12; Regie: Rob Stewart; Darsteller: (Mitwirkende) Paul Watson, Erich K. Ritter, Boris Worm, Carlos Pérez Cembrero, Patrick Moore, Rob Stewart . www.benx.kinowelt.de www.imdb.com |
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Diese Inserts prägen sich ein: Und auch diese Sentenzen aus Sharkwater bleiben in Erinnerung: Rob Stewart, geboren in Toronto, Taucher, Unterwasserfotograf, schließlich Filmemacher, hatte ursprünglich die Vision einer Hommage auf die "Götter der Meere“, die uns fast verlassen haben. "Ich begann diesen Film zu drehen, weil mich Haie seit der Kindheit faszinieren und mich immer diese Diskrepanz störte, zwischen dem Bild, wie man Haie in der Öffentlichkeit zeigte, und dem, wie ich sie erlebt habe... Ich wollte zeigen, wie uns Ängste blind gemacht haben für die Fakten... dass nämlich die Haipopulation auf der ganzen Welt allein in den letzten 50 Jahren um 90 Prozent geschrumpft ist.“ In mehrjähriger Arbeit entstand schließlich Sharkwater als leidenschaftliches Plädoyer für die Existenz einer Tierspezies, deren zunehmendes Auslöschen das Ökosystem unserer Welt ernsthaft beschädigt und zerstört. Sharkwater ist ein Faszinosum, ein suggestives Dokument - wenn auch nicht frei von Ungereimtheiten und stilistischen Schwächen. Ein Film auch voller Facetten. Zu Beginn eine Liebeserklärung an die "Löwen und Tiger der Meere“ (mit faszinierenden Unterwasseraufnahmen), dann eine Polemik gegen die mit Fleiß verbreiteten Schauermythen vom Hai als Tötungsmaschine. Dann entwickelt sich der Hauptteil des Films zu einer investigativen Beschreibung des Kampfes von Idealisten der Sea Shepherd Conversation Society gegen die internationale Haifang-Mafia, gegen die Krake des Profits und ihre teils illegalen Praktiken. Sharkwater als Parabel: Don Quichotte gegen die Monster des Profits. Alles gefilmt mit dem "heiligen Eifer“ eines Gläubigen, der besessen von einer ökologischen Mission (Leitmotiv: "Der Mensch ist das größte Raubtier und Zerstörer der Ökologie“). Rob Stewart bekennt: "Ich denke, wir brauchen ein neues Verhältnis zur Natur!“ |
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