Unsere Erde, das sind Landschaften von der Artkis bis zur Antarktis im Spiegel der Jahreszeiten, Wildtiere in ihrer ureigensten Umgebung, zu Wasser, zu Lande und in der Luft. Eine Eisbärenmutter, eine afrikanische Elefantenkuh und ein weiblicher Buckelwal kümmern sich um ihre Brut, kämpfen ums Überleben. Beeindruckende Naturdokumentation im Kreislauf der Jahreszeiten mit atemberaubenden Bildern auf einzigartige Schönheiten unseres Planeten. Eingefangen von den Naturdoku-Spezialisten Alastair Fothergill und Mark Linfield an über 200 Drehorten, zusammengeschnitten aus 1000 Stunden Material. Unterlegt wurde es mit bombastischer Filmmusik eingespielt von den Berliner Philharmonikern.
(Earth)
Prädikat: wertvoll;
D/GB 2007 - 99 Min.; ab 6;
Regie: Alastair Fothergill;
Darsteller:
Ulrich Tukur (Sprecher).

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Ein Film der Superlative: Fünf Jahre Produktionszeit, über 200 Drehorte, mehr als 40 spezialisierte Kamerateams, 1000 Stunden Filmmaterial, 250 Tage Luftaufnahmen. Da sind Profis gefragt wie Alastair Fothergill, studierter Zoologe und einige Jahre Leiter der Natural History Unit der BBC, der u.a. mit "Deep Blue" dem Naturdokumentarfilm einen neuen Schub verpasste, und Mark Linfield, ebenfalls ein versierter BBC-Mann. Das Regie-Gespann verbrachte 4500 Tage in freier Natur und fing Impressionen einer wunderbaren Welt ein, die so in zehn oder zwanzig Jahren wohl nicht mehr existiert. Die Botschaft ist weniger pädagogisch oder deprimierend, sondern stellt die Pracht des Planeten Erde in den Vordergrund, weist dabei dennoch subtil auf die Gefährdung des Gleichgewichts hin. Bei ihrer Entdeckungsreise um den Globus, die im arktischen Winter beginnt und den wärmenden Strahlen der Sonne bis zur antarktischen Halbinsel folgt, gelingen den Machern Impressionen äußerster Dichte. Die extra für den Film entwickelten Aufnahmetechniken für Temperaturen von über 40 Grad Plus bis 30 Grad Minus, eine Kamera, die 2000 Einzelbilder pro Sekunde aufnehmen kann, hochauflösendes digitales Filmmaterial und ein ausgetüfteltes am Helikopter befestigtes Kamera-Stabilitäts-System ermöglichen den Blick auf immense, immer wechselnde Landschaften von schneebedeckten Gipfel bis zu weiten Wüstendünen, Wildtieren von Wölfen, Leoparden oder Vögeln in ihrer ureigensten Umwelt. Oft sind es die Weibchen, die verzweifelt Futter für die Brut suchen oder eine Wasserstelle - eine Eisbärenmutter, eine afrikanische Elefantenkuh oder ein weiblicher Buckelwal, sie kümmern sich rührend um den Nachwuchs, was manchmal arg vermenschlicht wirkt. Die Brutalität des Überlebenskampfes ist trotz aller Ausblendung zu ahnen. Über 45 Mio. Dollar wurden in die TV-Serie und das Film-Projekt investiert, die sich gelohnt haben. Für bombastische Klangfülle sorgen die Berliner Philharmoniker. Man kann staunen ob der den Atem verschlagenden Bildgewalt dieses gelungenen Experiments, das auf der großen Leinwand seine ultimative Faszination entfaltet.