Veronika erfährt nach einem missglückten
Suizid, dass sie nur noch wenige Tage zu leben hat. Plötzlich passiert
das Unerwartete: Im Angesicht des Todes beginnt sie, ihr Leben zu
genießen. Der Film ist längst nicht so esoterisch wie der Roman.
Die Bilder und die exzellenten Darsteller machen "Veronika" zu
einer feinfühligen Parabel über das Wunder des Lebens. |
Originaltitel:
Veronika Decides to Die;
USA 2009
- 103 Min.; ab 12;
Regie: Emily Young;
Darsteller: Sarah Michelle Gellar, Jonathan Tucker, David Thewlis,
Florencia Lozano, Melissa Leo, Erika Christensen, Barbara Sukowa, Rena
Owen.
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Veronikas (Sarah Michelle Gellar) Leben ist scheinbar
perfekt. Sie ist jung, schön, hat einen gutbezahlten Job und lebt
in einem schicken Appartement in New York City. Doch ihr Leben ist
so kühl, elegant und leer wie ihre teure Wohnung. So beschließt sie
ihrem leidenschaftslosen Dasein ein Ende zu bereiten. Eine Überdosis
Schlaftabletten befördert sie jedoch nicht wie erhofft in den Tod,
sondern in eine psychiatrische Anstalt.
Als Veronika dort erwacht,
eröffnen ihr die Ärzte, dass sie einen Herzschaden erlitten hat und
nur noch wenige Tage leben wird. Nun muss Veronika sich damit abfinden,
den Zeitpunkt ihres Todes nicht mehr selbst wählen zu können. Bald
schon merkt sie, dass die Anstalt ein Kuckucksnest voll überschäumender,
fantasievoller Figuren ist und dass unter dem verschlossen-mürrischen
Personal die eigentlichen Verrückten sind. Veronika beginnt für ihr
Leben und ihre Zukunft zu kämpfen und erlebt ganz plötzlich eine
unerwartete Liebe. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …
Die Verfilmung von Paulo Coelhos Bestseller-Roman erzählt die Geschichte
einer unglücklichen jungen Frau, die alles hat und doch sterben will.
Erst angesichts des Todes entdeckt sie, wie schön das Leben sein kann,
wenn man darum kämpft und etwas riskiert. VERONIKA BESCHLIESST ZU STERBEN
ist eine wunderbare Geschichte über Normalität und Anderssein, über
die nötige Prise Verrücktheit, die es zum Leben braucht, über den Mut,
den eigenen Lebenstraum Wirklichkeit werden zu lassen und eine Liebeserklärung
an das Glück in jedem von uns. Ein Stoff, der nicht sanft, zeitweise
hart, aber immer warmherzig ist. Unter der Regie von Emily Young ("Kiss
of Life") überzeugt ein hochkarätiges Ensemble mit Sarah Michelle
Gellar ("Eiskalte Engel") als Titelheldin Veronika. Ihr zur
Seite stehen Jonathan Tucker ("Im Tal von Elah"), David Thewlis
("Sieben Jahre in Tibet"), Melissa Leo ("Frozen River")
und Erika Christensen ("Traffic - Macht des Kartells"). Die
deutsche Schauspielerin Barbara Sukowa ("Vision - Aus dem Leben
der Hildegard von Bingen", "Lola") spielt im Film Veronikas
Mutter. |